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AUSSTELLUNGEN

CLAUDIA WEILER-KÜHN

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Kennen Sie das? Sie sitzen in der Kirche und hören das Weihnachtsoratorium von Bach oder zu Hause eine CD von Chet Baker. Und auf einmal vergessen Sie dabei die Zeit. Es ist so, als würde Sie in der Musik sein oder die Musik ganz in Ihnen.

Kennen Sie das? Sie treten nachts aus dem Haus und erblicken einen klaren winterlichen Sternenhimmel. Sie schauen hinauf, machen sich so Ihre Gedanken, und vergessen nicht nur die Kälte, sondern auf einmal alles um sich herum.

Kennen Sie das? Sie gehen spazieren und bleiben bei einer schönen Aussicht stehen. Sie sehen einen wundervollen Baum, mächtig, groß, und die Zeit scheint nicht mehr zu sein. Seltsame Erinnerungen steigen in Ihnen auf. Es ist, als wären Sie und der Baum in einem Augen-Blick verschmolzen.

Die Erfahrungen beschreiben die partizipierende Wahrnehmung.

Genau dazu laden die Werke von Claudia Weiler-Kühn ein. Sie erschließen sich nicht immer und sofort. Aber die Bilder haben die Mächtigkeit, dieses Erlebnis zu ermöglichen. Dazu bedarf es manchmal auch der Zeit. Heute haben wir sie.

Menschen sind visuelle orientierende Wesen. Und wir sind neugierig. Die Neugierde ist ganz und gar positiv zu werten. Ohne sie würden wir keine neuen Erkenntnisse erlangen. Weder in der Naturwissenschaft und Technik noch im eigenen Leben. Neugierde bringt uns auf dem Lebensweg weiter und öffnet stetig neue Horizonte. Die Neugierde beim Betrachten einer Ausstellung kann sich auch der Frage widmen, welche Erlebnisse, Erfahrungen und Eindrücke die Künstlerin beim Gestalten ihrer Werke hatte. Heute können wir sie selbst fragen.

Freuen Sie sich aber auch auf die andere in Ihnen wohnende Neugierde. Was macht das Bild mit mir? Wohin gehen meine Assoziationen? Zu welcher Gedankenreise werde ich dadurch animiert?

Lassen Sie sich anregen. Facetten des Lebens und der Lebenswahrnehmung sind im guten Licht um uns herum zu finden.

Ich wünsche Ihnen interessante Entdeckungen und danke Claudia Weiler-Kühn, dass sie uns dazu einlädt.

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